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Rinderhaar

Rinderhaar
Materialgruppen:
Tierische Werkstoffe > Haare Materialbeschrieb Als Rinderhaar bezeichnet man die Fellhaare von Rindern und Kälbern, die in Gerbereien bei der Lederherstellung gewonnen werden. Unter den Begriff fallen auch die langen Haare des Rindes von Schwanz, Mähne und aus den Ohren. Die Haare an Schweif und Mähne des Rindes können verschiedene Farben haben, von Weiss über Brauntöne bis Schwarz. Rinderhaar ist fester als Menschenhaar, aber feiner als Rosshaar. Im Unterschied zu letzterem ist es weniger steif und biegsam, sondern weicher und zugleich rauer. Rinderhaare sind filzbar und werden meist zu Polsterfüllungen verarbeitet. Dabei mischt man sie gerne mit den Haaren anderer Tiere. Rinderhaar lässt sich bedingt auch verspinnen.
Das Schweifhaar von Rindern wird, gemischt mit Rosshaar, in der Polsterbranche verwendet. Die Fasern können auch zu Haargarnen oder als Nutzschicht für Teppiche genutzt werden. Borsten für Besen und Bürsten sind ein weiteres Anwendungsgebiet von Rinderhaar. Abkürzung:
HR Andere Bezeichnungen/Synonyme:
Kuhhaar, Kuhschweifhaar, Kuhschwanz Lateinische Bezeichnung:
Bos taurus Englische Bezeichnung:
cow hair Eigenschaften Erscheinung:

Farbe: Beigetöne, Brauntöne, Gelbtöne, Grautöne, Schwarztöne, Weisstöne
Geruch: würzig
Haptik: handwarm, weich


Anwendung Anwendungsbeispiele:
Polsterfüllungen, Polierbürsten, Abstauber, Kleiderbürsten, Raumbesen, Handfeger Sammlungen

Muster in folgenden Sammlungen: Gewerbemuseum Winterthur, HKB Bern Fellerstrasse, ZHdK Medien- und Informationszentrum
Standort in der Sammlung: Gewerbemuseum Winterthur:
Tierische Werkstoffe > Schublade 43 HKB Bern Fellerstrasse:
KuR HSLU T+A Campus Horw:
Assistenz D401, Ebenau 22 Quellennachweis Verwendete Quellen:
Schenek, Anton (2001): Naturfaserlexikon. Frankfurt am Main, Deutschland: Deutscher Fachbuchverlag GmbH. Material-Archiv-Signatur:
TIE_HAA_4 Bilder

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