Das Haus als Teile seiner Summe

5. bis 27. Oktober 2017
Vernissage: Donnerstag, 5. Oktober, 18 Uhr
Sammlung S2, Hochschule Luzern – Technik & Architektur


Das Haus, als ein materiell gefügtes Konglomerat, bildet die analytische Grundlage und die Aura der Ausstellung. Im Zentrum der Ausstellung präsentiert sich eine umfassende physische Darbietung aller verwendeter Materialien eines Gebäudes, unabhängig davon ob die Materialien an der Oberfläche verbaut sind oder im konstruktiven Gefüge verborgen bleiben. Denn sichtbar oder nicht, beides sind entscheidende Bestandteile des gebauten Hauses. Die Auslegung «aller» in einem Haus verbauten Materialien soll einen Blick unter die Haut freilegen und die unsichtbaren Materialien ebenso wie die sichtbaren Oberflächen gleichwertig und kontextfrei zur Schau stellen. Konzeptionell präsentiert die Ausstellungsreihe einen architektonischen Zeitzeugen aus dem 20. Jahrhundert und dies bereits zum sechsten Mal. Vermittelt wird die materielle Anwendung eines Jahrzehnts und deren Stilrichtung. Die diesjährige Ausstellung beleuchtet ein Objekt aus den 1960-er Jahren, der Zeit des Brutalismus. Paul Steger, ein Zentralschweizer Architekt, entwarf und konstruierte das thematisierte Einfamilienhaus in Zusammenarbeit mit und für den befreundeten Statiker Raphael Mengis.

 

Im Haus verbaute Materialien in der Datenbank von Materialarchiv

 

«Das Haus als Teile seiner Summe» eine Ausstellung der Hochschule Luzern – Technik & Architektur. Entstanden aus einer Zusammenarbeit der Materialbibliothek des Instituts für Architektur und dem Netzwerk Material-Archiv. Materialbibliothek S2

 

Hochschule Luzern – Technik & Architektur, Trakt IV, Foyer Mädersaal, Technikumstrasse 21, 6048 Horw

 

Referenten
Dieter Geissbühler Architekt/Dozent aus Luzern und Viktor Sigrist Bauingenieur/Dozent aus Luzern

 

Link zum Veranstaltungshinweis

 

Plakat als pdf

 

 

 


Hochschule Luzern – Technik & Architektur
Technikumstrasse 21
6048 Horw