Donnerstags-Vortrag: Bestimmung prozessrelevanter Eigenschaften für die Gefriertrocknung in der Nassholzkonservierungung

Donnerstag, 1. März 2018, 17-18 Uhr
Referat von Dr. Ingrid Stelzner, Landesamt für Denkmalpflege Stuttgart
HKB Forschung, Schwabstrasse 10, Multifunktionsraum, 3018 Bern


Holz kann sich unter bestimmten Umgebungsbedingungen über Jahrtausende erhalten - und in nur wenigen Stunden nach seiner Bergung zerfallen. Eine Möglichkeit, archäologische Nassholz- funde zu bewahren, ist die Gefriertrocknungsmethode. Dabei werden die fragilen Funde nach der Imprägnierung mit einer wässrigen Konservierungsmittellösung schonend gefriergetrock- net. Aber welche Voraussetzungen müssen bei der Anwendung dieser Methode erfüllt werden? Und wie kann man die Effizienz der Methode verbessern? Die Beantwortung dieser Fragen war Inhalt eines dreijährigen Forschungsprojektes, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart beantragt wurde. Dabei wurden wässrige Konservierungsmittellösungen (z.B. aus Polyethylenglykol) mittels Gefriertrocknungsmikro- skopie oder Differentialkalorimetrie für Ihren Einsatz bei der Gefriertrocknung von archäologischem Nassholz untersucht.

 

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